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Der Rote Platz Moskau

Der Rote Platz grenzt unmittelbar an den Kreml an und mit einer Fläche von 500 m x 150 m ist er der größte und auch der älteste Platz Moskaus. Seit 1990 steht er daher auch im Verzeichnis der UNESCO. Der Rote Platz stellt eine historische Schaubühne Russlands dar. Hier haben Truppen paradiert; es wurde über Leben und Tod entschieden sowie neue Gesetze verkündet.

Die Geschichte des Roten Platzes beginnt Ende des 15. Jahrhunderts, als sich an dieser Stelle noch kleine Holzhäuschen befanden. Diesen fielen 1493 einem Brand zum Opfer und so beschloss Iwan III. den Platz zu einem Markt umzugestalten. Im Laufe der Zeit hatte der Platz viele verschiedene Namen, die den Ablauf der Geschichte Moskaus repräsentieren. Zum Beispiel wurde der Platz anfangs als "Handelsplatz" bezeichnet. Später wurde er dann nach einer Dreifaltigkeits-Kirche benannt und als das Viertel Kitaj Gorod in Flammen aufging, war die Rede vom "Brandplatz". Seinen heutigen Namen "Roter Platz" (Krasnaja Polschadj) erhielt er erst im 17. Jahrhundert. "Krasnaja" hat eine Doppelbedeutung und steht für das Wort "rot" als auch für das Wort "schön". Zu Beginn galt der Begriff des "Schönen Platzes", da sich vornehme Geschäftshäuser rundum den Platz angesiedelt haben. Seit der Oktoberrevolution dominiert jedoch die zweite Bedeutung - "Roter Platz".

Basilius-Kathedrale
Den unumstrittenen Höhepunkt des Roten Platzes stellt die Basilius-Kathedrale dar. Sie wurde von Iwan dem Schrecklichen 1553 als Dank für den Sieg über die "Goldene Horde", die Tataren, in Kasan in Auftrag gegeben. Die Kathedrale ist geometrisch angelegt und so befindet sich in der Mitte eine Turmkirche, die von vier kleineren Kapellen, die selbstständige Bauten sind, umgeben ist. Insgesamt ergibt diese Konstruktion die Form eines Kreuzes. In den Winkeln des Kreuzes sind wiederum vier weitere Kapellen eingestellt. So ergeben sich am Außenbau neun gedrehte, facettierte und bunt bemalte Zwiebelkuppeln. Die Anzahl der Kuppeln hat eine wichtige symbolische Aussage, denn sie sollen an den neunten Tag erinnern, da an diesem die Tataren besiegt wurden und Kasan erobert werden konnte. Das orientalische Erscheinungsbild der Kathedrale sowie der Glockenturm mit Zeltdach sind erst im 17. Jahrhundert entstanden. 1588 wurde eine zehnte Kapelle hinzugefügt, die dem heiligen Basilius gewidmet ist. Sie hat der Kathedrale schließlich ihren Namen gegeben.

Richtplatz (Lobnoje mesto)
Vor der Basilius-Kathedrale befindet sich auf dem Richtplatz das Denkmal von Minin und Poscharskij. Sie schlugen die Polen 1612 erfolgreich zurück. Das Denkmal selbst wurde erst 1818 errichtet. Der Richtplatz war jener Ort an dem die Zaren zum Volk gesprochen haben, Gesetze bekannt gaben und schließlich auch Hinrichtungen vollzogen wurden. Letzteres deutet schon der Name Lobnoje mesto selbst an. Dieser lautet in exakter Übersetzung nämlich Schädelplatz.

Lenin Museum
Das Museum wurde von dem Architekten Aleksej Schussew in den 1930er Jahren errichtet. Es besteht aus schwarzem Labradorstein und rotem Porphyr und zeigt eine interessante Kombination von historischen und avantgardistischen Elementen. Das Museum dient gleichzeitig als Mausoleum für Lenin, denn hier kann man seinen Leichnam in einem gläsernen Sarg zu eingeschränkten Zeiten besichtigen.

Kaufhaus GUM
Direkt gegenüber vom Lenin Museum befindet sich das schönste Kaufhaus Moskaus. Es wurde von Alexander Pomeranzew im pseudorussischen Stil errichtet. Für das Einkaufsvergnügen stehen drei parallel angelegte Ladenpassagen auf zwei Etagen zur Verfügung. Diese werden von einem Glasgewölbe bedeckt und garantieren daher bei jedem Wetter ein Shoppingerlebnis.

Kasaner Kathedrale
Schräg gegenüber vom Kaufhaus GUM findet man die Kasaner Kathedrale, die zu Ehren von Fürst Poscharskij (siehe Denkmal am Richtplatz) 1625 errichtet wurde. Sie ist abgesehen davon der Aufbewahrungsort der Ikone der Gottesmutter von Kasan. Unter Stalin wurde die Kathedrale abgerissen. 1993 wurde sie jedoch wieder erbaut und erstrahlt seit dem in ihrem alten Glanz.


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