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Russische Volksmusik

Zum Repertoire der russischen Volksmusik, die ihre Wurzeln im bäuerlichen Alltag hat, gehören Gebrauchslieder, historische Lieder und Tänze, lyrische und epische Lieder sowie die sogenannten "tschastuschki" (= Scherzlieder). Im 17. Jahrhundert wurden alle diese Varianten durch die "skomoroschy" verbreitet. Bei den "skomoroschy" handelt es sich um fahrende Musikanten und Spielleute, die durch das ganze Land zogen. Die jeweiligen Stücke wurden mit Instrumenten wie die Balalaika, der Domra, der Gusli, dem Gudok und der Kobsa begleitet. Schon bald wurden die "skomoroschy" von der Kirche verteufelt, da sie nach der Ansicht der Geistlichkeit die heidnischen Bräuche des Volkes am Leben hielten. 1649 wurden Hunderte in der Moskwa ertränkt und damit nahezu ausgerottet.

Wie bereits erwähnt hat die russische Folklore ihre Wurzeln im bäuerlichen Alltagsleben und das Dorf stellte damals im Gegensatz zur Stadt eine eigene Welt dar. Grob gesagt, war Russland bis ins 20. Jahrhundert eine bäuerliche Gesellschaft. Erst nach der russischen Revolution hat die Verstädterung allmählich begonnen. Die Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts zeigten ein starkes Interesse an der russischen Volksmusik.

Bereits 1836 verwendete Michael Glinka, der als Vater der russischen Kunstmusik angesehen wird, in seiner ersten für Russland bedeutenden Oper "Das Leben des Zaren" erstmals Folklore-Elemente. Er tätigte folgenden Ausspruch: "Die Musik entsteht im Volk. Wir Komponisten bringen sie nur in eine Form." Einige Zeit später folgten dieser Idee die „Gruppe der 5“ (oder auch als das "Mächtige Häuflein" bekannt), die aus Modest Musorgskij, Milij A. Balakirew, Caesar Cui, Alexander Boroden und Nikolaj A. Rimskij-Korsakow bestanden. Sie wollten die russische Kunstmusik durch die Einbeziehung der Folklore generell erneuern.

Nicht nur Folklore-Musikelemente waren für die Macher von Opern wichtig, sondern auch die Beschäftigung mit dem dörflichen Russland (zB mit Naturgewalten, denen die Menschen ausgesetzt waren). Diese Verarbeitung des bäuerlichen Lebens kann man in Igor Stravinskys "Sacre du Printemps" sehen.

Mit der stalinistischen Kollektivierung wurde das Dorf zerstört und somit gingen auch die Wurzeln der Musik verloren. Das Moskauer Pokrovsky-Enesemble ist heute bemüht, dass diese Wurzeln nicht in Vergessenheit geraten, indem sie die einzelnen musikalischen Traditionen wissenschaftlich aufarbeiten.


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